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BEG: Förderrichtlinie Bundesförderung für effiziente Gebäude (08/22)

Die extrem erfolgreiche Förderung nach BEG wurde mit Wirkung August bzw. September 2022 umgestaltet. Es handelt sich dabei um eine Straffung der Programme in dem Sinne, dass weniger nachgefragte oder im Sinne der Energiewende nicht mehr förderfähige Programmteile gestrichen wurden. Gleichzeitig wurden die Fördersätze teilweise merklich abgesenkt, verbleiben aber dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Während die ursprünglich geplante Entwicklung des BEG ab 2023 vorsah, jeweils Kredit- und Zuschussvarianten für Einzelmaßnahmen und Neubau bzw. Sanierung anzubieten und damit Bafa bzw. KfW zu betrauen, werden zukünftig Einzelmaßnahmen ausschließlich über das BAFA als Zuschuss und Sanierungen/Neubau über die KfW als Kredit, ggf. mit Tilgungszuschuss, gefördert.

Leider sind die offiziell verfügbaren Informationen noch sehr lückenhaft. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden die Artikel ergänzt werden. Die Inhalte orientieren sich am kleinen Wohngebäude (Selbstnutzer).

Eine Überarbeitung wurde für Anfang 2023 angekündigt.

 

Grundsätzlich werden unter dem Dach des BEG Wohngebäude und Einzelmaßnahmen gefördert. Dazu gibt es jeweils eigene Förderrichtlinien: BEG WG (Wohngebäude), BEG NWG (Nichtwohngebäude) und BEG EM (Einzelmaßnahmen).
Zu den Einzelmaßnahmen gehört zum Beispiel der Austausch des alten Kessels gegen eine Wärmepumpe oder einen Biomassekessel. Hierbei handelt es sich um eine Zuschussförderung über das BAFA.

Bei Wohngebäuden werden über die KfW mit günstigen Krediten bzw. Tilgungszuschuss anspruchsvolle Neubauten bzw. Sanierungen gefördert. Ergänzend kommen Baubegleitung bzw. Fachplanung in den Genuss einer Förderung.

Zu jedem dieser Förderprogramme gibt es zwei wichtige Unterlagen:  die eigentliche Förderrichtlinien und die Technischen Mindestanforderungen. Beide Texte wurden für alle Programme des BEG schon veröffentlicht. Förderrichtlinie und Technische Mindestanforderungen finden sich im gleichen Dokument hintereinander.

Von der Struktur her sind im Rahmen des Möglichen die Förderrichtlinien bzw. technischen Mindestanforderungen untereinander ähnlich gestaltet. Wer sich mit einem Förderprogramm auskennt, wird sich in den anderen Programmen zumindest zurechtfinden.  Das relativiert den scheinbar hohen Umfang von zum Beispiel 34 Seiten für  Richtlinie und Technische Mindestanforderungen für die Einzelmaßnahme. Wie diese Texte gelesen werden sollten und - vor allem - welche Abschnitte übersprungen werden können, wird in den Artikeln zu den einzelnen Förderprogrammen beschrieben. Der tatsächliche benötigte Umfang ist insbesondere bei den Einzelmaßnahmen deutlich geringer.

Wichtig: Der Beginn der Maßnahmen darf erst nach Förderantrag erfolgen. Verträge über Planungs- und Beratungsleistungen stellen keinen Vorhabensbeginn dar und dürfen vor Antragstellung erfolgen. Die Fachplanungsleistungen fallen unter die förderfähigen Kosten.

Weitere Informationen: