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Neues Online-Tool: Wärmevergleich-Rechner berechnet Wärmekosten und CO2-Bilanz

Mit dem neuen Wärmevergleich-Rechner die passende Form der Wärmeversorgung für ein Haus oder ein Siedlungsgebiet finden

Bei der Planung eines Siedlungsgebietes oder eines einzelnen Wohnhauses stellt sich die Frage nach der passenden Wärmeversorgung. Mit der Entscheidung zwischen individueller Gebäudeheizung oder Anschluss an ein Wärmenetz tun sich kommunale Entscheider, Immobilienbesitzer und potenzielle Käufer oftmals schwer. Die zu berücksichtigenden Kriterien sind zum Teil sehr komplex.

Dies zeigte sich schon im Jahr 2016 als die Studie „Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt“ mit über 200 Seiten Umfang vorgestellt wurde.
 
Der Wärmevergleich-Rechner ist ein Angebot der VdZ, basierend auf einem Projektvorschlag des ZVSHK. Das Tool wurde mit dem ITG Dresden erarbeitet und basiert auf der vorgenannten Studie. Da sich die Energie- und Betriebskosten in den letzten Jahren verändert haben, wurden die entsprechenden Werte für den Wärmevergleich-Rechner mit Stand 2019 aktualisiert.

Der Wärmevergleich-Rechner bemisst die Wärmekosten für die Wärmeversorgung mittels Heizung im Vergleich zum Anschluss an ein Wärmenetz. Zusätzlich zu den prognostizierten laufenden Kosten führt das Tool eine ökologische Bewertung durch und listet die erwartbare CO2-Bilanz beider Versorgungsarten auf. Zum Ergebnis gelangt der Nutzer nach einigen spezifischen Eingaben wie der Größe des Versorgungsgebietes oder die energetische Gebäudequalität. Das Ergebnis-PDF ist downloadbar.

Der Wärmevergleich-Rechner unterstützt den Nutzer bei der Entscheidungsfindung und gibt Hilfestellung bei der weiteren Planung. „Mit dem VdZ-Wärmevergleich-Rechner erhält der Nutzer unkompliziert und schnell ein individuelles Ergebnis, ohne selbst in die Tiefen der Wärmeversorgungsthematik eintauchen zu müssen. Für kommunale Experten wie für Eigenheimbesitzer soll unser Tool als Arbeitserleichterung und Entscheidungshilfe dienen. Die dahinterstehende, komplexe Berechnungsgrundlage basiert auf einer wissenschaftlichen Studie. Das Ergebnis ist faktenbasiert und objektiv und hilft bei der Abwägung der Frage, ob die Wärmeversorgung über eine Gebäudeheizung oder der Anschluss an ein Wärmenetz aus ökonomischer wie ökologischer Sicht sinnvoller wären“, erläutert Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ.

„Der Wärmevergleich-Rechner arbeitet ergebnisoffen. Es geht nicht darum, eine Art der Wärmeversorgung der anderen vorzuziehen, sondern darum, die ökonomisch und ökologische bestmögliche Wahl zu treffen. Die energiepolitischen Klimaziele der Bundesregierung sind erreichbar, wenn in der Wärmeversorgung passgenaue Entscheidungen für den Einzelfall getroffen werden. Es gibt keine pauschale Lösung auf diese komplexen Fragen. Machen Sie deshalb den Wärmevergleich-Test“, rät Kerstin Vogt.

In Form von Grundlagentexten wird auf der Website zusätzlich Basiswissen über die zentrale und dezentrale Wärmeversorgung vermittelt. Ein ausführliches Glossar erläutert die verwendeten, zentralen Begriffe der Wärmeversorgung. Die Nutzung des Wärmevergleich-Rechners ist somit auch für den interessierten Laien möglich und einfach zu verstehen. Ein kurzer Erklär-Film erleichtert den Einstieg in das Thema und erläutert die Nutzung des Rechen-Tools.

Der Wärmevergleich-Rechner ist ein Angebot der VdZ. Das Tool wurde mit dem ITG Dresden erarbeitet und basiert auf der Studie „Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt“ aus dem Jahr 2016. Da sich die Energie- und Betriebskosten in den letzten Jahren verändert haben, wurden die entsprechenden Werte für den Wärmevergleich-Rechner mit Stand 2019 aktualisiert.

Eine Information der https://www.vdzev.de/