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Pressemitteilung

05/2014 Auszubildende sind Mangelware

Lediglich SHK-Handwerk mit leicht positivem Trend

St. Augustin, 12. Juni 2014 Das deutsche SHK-Handwerk verzeichnet bei den abgeschlossenen Ausbildungsneuverträgen 2013 mit einem Plus von knapp 3,2 Prozent einen leicht positiven Trend. Doch das täuscht nicht über die grundlegende Misere hinweg: Das deutsche Handwerk sucht händeringend Auszubildende. Dies geht aus der Lehrlingsstatistik 2014 des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor, die den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 umfasst. Mit insgesamt 139.409 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnen die Handwerkskammern im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 4,9 Prozent bzw. 7.257 Ausbildungsverträgen.

Doch Handwerk ist nicht gleich Handwerk. So weist die aktuelle ZDH-Statistik bei den Berufsbildern Maler, Bäcker, Friseure, Lackierer und Metallbauer die deutlichsten Rückgänge auf. Das SHK-Handwerk hingegen legte leicht zu und verzeichnet ein Plus von 3,19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, für das sich 10.643 Auszubildende entschieden haben. Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, sieht sich in seiner Linie bestätigt: „Wir sind bei der Auswahl der Interessenten unkonventionelle Wege gegangen. Wir haben unter anderem auch erfolgreich Studienabbrecher angesprochen. Des Weiteren unterstützt unsere Nachwuchswerbung die vielfältigen Aktivitäten der Landesverbände, der Innungen und der Betriebe vor Ort. So konnten wir qualifizierte Auszubildende erreichen und ihnen die Komplexität und Attraktivität der SHK-Berufsbilder näherbringen.“