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Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW - Profis leisten was)

Der Leistungswettbewerb PLW - Profis leisten was findet jährlich in allen über 130 Gewerken und in bis zu vier aufeinanderfolgenden Stufen (Innungs-, Kammer-, Landes-, Bundesebene) statt. Ausführliche Informationen: Zentralverband des Deutschen Handwerks.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks will die Öffentlichkeit für die Bedeutung der Ausbildungsleistungen des Handwerks sensibilisieren und begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung fördern. Zum Download: Was ist "PLW"?

Teilnahmeberechtigung für PLW - Profis leisten was

  • Zur Teilnahme berechtigt sind Junghandwerker, die ihre Gesellenprüfung/Abschlussprüfung in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt und zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter als 27 Jahre sind, also das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Die Entscheidung über die Zulassung obliegt der zuständigen Handwerkskammer.
  • Leistungsvoraussetzung für die Teilnahme ist mindestens die Note "gut" (81 Punkte) für die einzureichende Wettbewerbsarbeit.
  • Die Teilnahme ist freiwillig und für die Teilnehmer kostenlos.

Richtlinien des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks für die Durchführung des Wettbewerbs und die fachlichen Richtlinien des ZVSHK.

Profis leisten was (PLW) 2019

"Zukunft kommt von Können" - Unter diesem Motto startete das Deutsche Handwerk zum 68. Mal seinen Leistungswettbewerb für Junghandwerker/innen.

Deutscher Meister der SHK-Anlagenmechaniker ist Tim Großpietsch aus Sachsen

Nach einem harten Wettkampftag stand der Sieger fest. Tim Großpietsch aus Zwickau setzte sich gegen zwölf Mitbewerber um den Titel des Deutschen Meisters im SHK-Handwerk durch. Erstmals fand der Praktische Leistungswettbewerb der jungen SHK-Anlagenmechaniker im Bundesleistungszentraum der Verbandsorganisation statt – der Innung für Spengler-, Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik Schweinfurt. Auf den 2. Platz kam Jochen Allenbacher aus der Pfalz. Den 3. Platz sicherte sich Simon Dorndorf aus Hessen.

Teilgenommen haben 13 Gesellen aus den verschiedenen Bundesländern, die in diesem Jahr ihre Gesellenprüfung in ihrem Beruf als Bester ihrer Innung abgeschlossen haben. Unter ihnen als einzige Frau im Wettbewerb Julia Waterhölter aus Hamburg. Nach der Gesellenprüfung haben sich die meisten auch noch bei einem Wettbewerb auf Kammer- und Landesebene bewähren müssen und dort jeweils den ersten Platz erreicht, um sich so für diese Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Die Siegerehrung übernahmen Joachim Butz, Vorstandsmitglied des ZVSHK und Josef Bock, Geschäftsstellenleiter der SHK-Innung Schweinfurt. Sie überbrachten die Glückwünsche der Verbandsorganisation und überreichten die Urkunden.

Die Platzierung:

1. SN, Tim Großpietsch, 21 Jahre, aus 08064 Zwickau

2. RP, Jochen Allenbacher, 20 Jahre, aus 66887 Bosenbach

3. HE, Simon Dorndorf, 20 Jahre, aus 35713 Eschenburg

- Bildquelle: Foto©offenblende.de, Bilder anklicken zum Vergrößern -

Das waren die Kandidaten 2019

Tim Großpietsch aus Sachsen

2016 war der Beginn meines trialen Studiums. Dies bedeutet, ich absolviere Ausbildung, Meister und Studium in Einem. Ich mag die Verbindung von Theorie und Praxis und bin sehr technisch orientiert.

Tim Großpietsch wurde Deutscher Meister "Anlagenmechaniker SHK" 2019

Amon Rentzsch aus Brandenburg

Ich war mir meiner praktischen Veranlagung schon frühzeitig bewusst und mein Vater hat früher bei meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Ich liebe es zu sehen wie ein Projekt Gestalt annimmt. Derzeit besuche ich die Meisterschule.

Luca Härle aus Baden-Württemberg

Ich war vom Handwerk schon von klein auf begeistert (mit durch meinen Vater, der Elektromeister war) und Berufspraktika haben meinen Weg bestärkt. An meinem Job liebe ich das abwechslungsreiche Handlungsfeld und den Kundenkontakt. Zukünftig möchte ich meinen Meister machen und im Handwerk bleiben.

Phil Schmidt aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Berufswunsch kam durch die Familie (4. Generation). Ich liebe besonders die Vielseitigkeit an meinem Beruf. Für die Zukunft stelle ich mir eine eigene Firma vor.

Jason Engelage aus Bremen

Mein Berufswunsch liegt in der Familie und ein Schulpraktikum hat Klarheit geschaffen. Ich mag an meinem Beruf besonders die Vielfältigkeit und den Umgang mit Menschen. Zukünftig möchte ich gerne den Familienbetrieb in 4ter Generation weiterführen.

Simon Dorndorf aus Hessen

Ich durfte schon sehr früh Einblicke in diesem Berufsfeld sammeln, da auch mein Vater im SHK-Bereich tätig ist. Somit fiel mir die Berufswahl nicht schwer. Nach meinem Schulpraktikum folgten dann weitere Ferien- und Nebenjobs nach der Schule, bis zu meinem Ausbildungsstart. Die Vielfältigkeit, jeden Tag neue Herausforderungen zu meistern um am Ende einen glücklichen und zufriedenen Kunden zu sehen, gefällt mir besonders an diesem Beruf. Ich denke, mit diesem Beruf hat man sich für lebenslanges Weiterbilden entschieden, da man ständig mit neuen Produkten konfrontiert wird. Deswegen habe ich vor eine Fortbildung zum Meister zu machen, um für die wachsenden Anforderungen des regionalen und globalen Marktes gerüstet zu sein.

Julia Waterhölter aus Hamburg

Durch meinen Vater kam ich zu diesem Beruf. Er hat mich seit meiner Kindheit mit auf Baustellen genommen. Ich liebe die Vielfältigkeit unseres Berufes, kein Tag ist wie der Andere – kein Projekt ist wie ein anderes. In der Zukunft möchte ich gerne die Firma meiner Eltern übernehmen.

Tom Bonnekessel aus Niedersachsen

Schon vor der Einschulung hat sich meine berufliche Zukunft angedeutet. Der Wasserhahn über der Badewanne im Haus meiner Eltern - die eher nicht handwerksbegabt sind - war der Handgriff eines Einhebelmischers defekt. Nach den Aussagen meiner Eltern nahm ich den Regler auseinander und dichtete ihn mit einem Gummiring von einem Einmachglas ab. Als einige Tage später doch noch ein Installateur kommen musste habe der sich meine „Lösung“ angeguckt und dann gesagt: „Der kommt mal später zu uns.“ Und so ist es auch gekommen. Ca. 12 Jahre später trat ich in dem Betrieb meine Lehre an.
Als Installateur bzw. Wärmetechniker sollte man in Ansätzen ein Alleskönner sein. Für eine Vielzahl von Situationen muss man adäquate Lösungen bei der Temperatursteuerung, der Wasser- und Energieversorgung oder der Sanitärtechnik finden. Ich kann Einzelkämpfer sein, aber auch Teamplayer. Und nicht zu vergessen: Wenn man es im Winter geschafft hat, in einem völlig ausgekühlten Haus die Heizung wieder zum Laufen zu bringen, so kann einem aufrichtige Dankbarkeit entgegenschlagen.
Und egal was Künstliche Intelligenz und das Internet bringen, Heizungsbauer bleiben unersetzlich!
Nach Abschluss der Meisterausbildung möchte ich in meinen Ausbildungsbetrieb zurück. Ich möchte mich schwerpunktmäßig mit Energieberatung beschäftigen. Ich weiß zur Zeit noch nicht, ob ich Bauingenieurwesen studieren möchte, um später als Objekt- oder Projektleiter zu arbeiten. Ich bin seit Jahren Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.

Simon Roth aus Nordrhein-Westfalen

Zu meinem Beruf fand ich durch den Wunsch nach einem technisch anspruchsvollen Handwerksberuf. Es begeistert mich meinen eigenen Teil zur Energiewende beizusteuern. Zeitgleich mit der Ausbildung habe ich ein duales Ingenieurstudium begonnen, ich überlege dennoch, trotzdem noch den SHK-Meistertitel zu erlangen.

Maximilian Bill aus dem Saarland

Durch die Arbeit und Mithilfe im Familienbetrieb bin ich zu diesem Berufswunsch gekommen.
Ich liebe besonders die Vielseitigkeit der Arbeiten. Ich möchte in Zukunft meinen Meisterbrief und die Technikerbriefe machen. Danach möchte ich den Familienbetrieb übernehmen.

Nils Schröder aus Schleswig-Holstein

Durch mehrere Praktika konnte ich schnell feststellen, dass meine Fähigkeiten in diesem Beruf gefragt sind. Ich liebe es, mit meinen Händen etwas zu erschaffen und danach ein Ergebnis zu sehen. Ich möchte die Meisterprüfung ablegen um entweder einen eigenen Betrieb aufzubauen oder als angestellter Meister tätig zu werden.

Jochen Allenbacher aus Rheinland-Pfalz

Zu meinem Berufswunsch kam es durch den elterlichen Betrieb. Ich liebe an meinem Job, dass er sehr abwechslungsreich ist. Vermutlich werde ich die Meisterprüfung machen.

Stefan Antoni aus Bayern

Der Berufswunsch kam durch die Familie (3. Generation). Ich liebe besonders die Vielseitigkeit an meinem Beruf. Voraussichtlich werde ich die Meisterprüfung ablegen.

PLW 2019: Weitere Wettbewerbstermine und Austragsungsorte

  • Klempner/innen, Behälter- und Apparatebauer/innen, , Ofen- und Luftheizungsbauer/innen

Die Arbeitsproben dieser Handwerke wurden am 12.11.2019 in der Robert-Mayer-Schule, Gewerbliche Schule für Installations- und Metallbautechnik, in Stuttgart bewertet.

Die Platzierungen:

Klempner

1. BW, Marco Theuergarten, 19 Jahre, aus 73560 Böbingen
2. BY, Jonas Heinrich Carstens, 21 Jahre, aus 27383 Scheeßel
3. nicht belegt

Behälter- und Apparatebauer

1. BW, Dennis Berner, 20 Jahre, aus 72172 Sulz am Neckar
2. HH, Oliver Panknin, 21 Jahre, aus 25451 Quickborn
3. BY, Kilian Ober, 21 Jahre, aus 84419 Obertaufkirchen

Ofen- und Luftheizungsbauer

nicht belegt

 

Profis leisten was (PLW) 2018

Wer sich in einem der vier SHK-Ausbildungsberufe zuvor als Landessieger an die Spitze gekämpft hat, bekam die Chance Bundessieger zu werden.

  • Klempner, Behälter- und Apparatebauer und Ofen- und Luftheizungsbauer

Für diese drei Berufe fanden am Mittwoch, 07.11.2018 Bewertungen von eingereichten Arbeitsstücken der jeweiligen Landessieger statt. Der Bundessieger wird von einem bestellten Prüfungsteam an einem zentralen Wettbewerbsort in der Robert-Mayer-Schule in Stuttgart ermittelt.
1. Bundessieger Behälter- und Apparatebauer ist Leandro Costa aus Ingersheim
1. Bundessieger Klempner ist Felix Noah Trenkler aus Rottenburg

  • Anlagenmechaniker SHK

Die Deutsche Meisterschaft der Anlagenmechaniker SHK wurde dieses Jahr in Form eines simultanen Wettkampfes in Hamburg anlässlich der GET Nord ausgetragen. Der Wettkampf fand am 22. und 23. Novermber 2018 statt. Die ersten drei Platzierungen:

1. BY, Christoph Steinbacher, 23 Jahre aus 92421 Schwandorf
2. NI, Jan Rathmann, 22 Jahre aus 30933 Burgwedel
3. BW, Manuel Bürkin, 26 Jahre aus 79235 Vogtsburg-Achkarren

Profis leisten was (PLW) 2017

Ermittlung der Bundessieger im November 2017

Die Ergebnisse
Stand 28.11.2017

  • Anlagenmechaniker

SN 1. Platz Herr Pascal Schreiter aus Aue
SL 2. Platz Herr Timo Roemer aus Saarbrücken
BY 3. Platz Herr Benedikt Geldner aus Bad Staffelstein

  • Klempner

BY 1. Platz Herr Jan Lottes aus Nürnberg
BW 2. Platz Herr Kevin Zemann aus Schwäbisch Gmünd

  • Behälter- und Apparatebauer

BW 1. Platz Herr Sergej Nain aus Freudenstadt

  • Ofen- und Luftheizungsbauer

BW 1. Platz Herr Hristijan Lazarov aus Biberach

 

Im Bild: Die drei Platzierten der Deutschen Meisterschaft SHK: Sieger Pascal Schreiter aus Aue in Sachsen (links), Drittplatzierter Benedikt Geldner aus Bad Staffelstein in Bayern (Mitte) und Vizemeister Timo Römer aus Saarbrücken im Saarland (rechts).

 

Die Vorbereitungen

Für den Anlagenmechaniker SHK wurde der Bundesentscheid dieses Jahr mit den 1. Landessiegern in Form eines simultanen Wettkampfes ausgetragen. Dieser Wettkampf fand in der SHK-Innung Düsseldorf vom 23.11. bis 24.11.2017 statt.

Der Bundessieger für die Berufe Klempner, Behälter- u. Apparatebauer, Ofen- u. Luftheizungsbauer wurde am 15.11.2017 von einem bestellten Prüfungsteam an einem zentralen Wettbewerbsort in der Robert-Mayer-Schule in Stuttgart bewertet und ermittelt.

Folgende Landessieger der Anlagenmechaniker wurden gemeldet:

Statusreport 09.11.2017
Erste Landessieger
Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Deutsche Meisterschaft

Weitere Informationen

Mehr lesen: Zentralverband des Deutschen Handwerks.

 

Profis leisten was (PLW) 2016 in Münster

Der Bundeswettbewerb "PLW - Profis leisten was" wurde für den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dieses Jahr erstmalig als dezentraler Wettbewerb durchgeführt. Dieser Wettbewerb wurde im Rahmen der GET-Nord öffentlichkeitswirksam ausgetragen. Live, unter Andrang von Fachbesuchern und Publikum der Messe, lieferten sich die Teilnehmer einen spannenden Wettkampf. Dieses Vorhaben wurde von der gesamten SHK-Verbandsorganisation und deren Partner getragen, organisiert und durchgeführt.

Die drei Sieger im Wettbewerb der Deutschen Meisterschaft der Anlagenmechaniker SHK, v.l.:

Lukas Heyn aus Sachsen (3. Platz)
Lucas Bischoff aus Nordrhein-Westfalen ( 1. Platz) und
Jannik Habicht aus Hamburg (2. Platz).

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und alle Teilnehmer!

Weitere Informationen zu "PLW 2016".

Zum Download: Bundessieger 2016

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Rückblick: Voraussetzungen, Qualifikationen und Anforderungen

Wer holt den deutschen Meistertitel?

Hier finden Interessierte einige Informationen über die Arbeitsprobe, die auf der Deutschen Meisterschaft durchgeführt wird. Diese Hinweise sollen dazu beitragen, sich auf die Meisterschaft vorzubereiten.

Beschreibung:

Die Arbeitsprobe bildet ein Miniaturbadezimmer ab. Dazu wird eine Vorwandinstallation aus Profilschienen erstellt. Diese bildet die Grundlage für die weiteren Montagearbeiten. In der Vorwand werden Grundmodule von sanitären Einrichtungsgegenständen eingebaut und angeschlossen.

Natürlich sind bei der Installation sämtliche handwerkliche Trenn-, Füge-, Biege- und Richttechniken in Perfektion zu beherrschen. Hier ist es besonders wichtig durch Maßgenauigkeit und Präzision zu überzeugen. Pläne und Maßvorgaben sind genauestens einzuhalten. Der Badheizkörper muss selber hergestellt werden. Der Heizkörper verlangt die Beherrschung unterschiedlicher Füge- und Richttechniken. Auch geometrische Berechnungen für Schenkellängen und Biegeradien sollten die Teilnehmer als theoretisches Rüstzeug mitbringen.

Neben den oben genannten Kriterien werden auch die benötigte Zeit, die Art und Weise der Ausführung (darunter fällt auch die Beachtung von Maßnahmen zum Arbeitsschutz während der Montagearbeiten) sowie die Dichtheit und die Sauberkeit bewertet.

Hier ein Bild einer vergleichbaren Aufgabe:

Zum Download:

Der genauen Ablauf des Bundeswettkampfes

Zur weiteren Information:

 

Profis leisten was (PLW) 2015 in Weiterstadt

Zum Download: Bundessieger 2015

Weitere Informationen: https://www.zdh.de/themen/bildung/wettbewerbe/plw/plw-2015-ergebnisse/