Benutzeranmeldung

07/2015 ISH 2015: Design hat seinen Preis - Verleihung der "Ofenflamme 2015"

Die Jury entschied sich für drei Gewinner und zwei Sonderpreise für Kreativität sowie Trend (v.l.): Frank Willnat, Benjamin Zweifel, Andreas Zapfe, Helmut Christian und Gerold Wucherer, David Muhl.

Der vierseitige Kamin von David Muhl ist einer von drei Gewinnern der Ofenflamme.

Frank Willnat ist mit seinem grünen Säulenkachelofen mit beheizter Liegefläche Gewinner der Ofenflamme. Foto: Katharina Jaeger

Gemeinsam gewinnen Gerold Wucherer und Helmut Christian aus Österreich mit ihrer blauen Kachelofenwalze die Ofenflamme.

Benjamin Zweifel aus der Schweiz gewinnt den Sonderpreis für Kreativität mit seiner mobile Lore als Kamin- und Terrassenfeuer.

Den Sonderpreis für Trend erhält Andreas Zapfe für seine drehbaren Ofeneinsatz mit Betonsitzbank als Raumteiler

Frankfurt am Main, 11. März 2015 – Unter dem Motto „Wir zeigen, was wir können“ gingen über 240 Einreichungen aus acht europäischen Ländern zur erstmaligen Verleihung der „Ofenflamme 2015“ ein. Gesucht wurden handwerklich erstellte Feuerstätten mit dem gewissen Etwas. Keine leichte Entscheidung für die vierköpfige Fachjury, aber schließlich setzten sich die Anlagen von David Muhl, Frank Willnat und Gerold Wucherer/Helmut Christian durch.
 
Kreativität, handwerkliche Präzision und ein besonderes Gespür für Formen und Farben zeichnen die drei Gewinner des europäischen Design-Preises für individuelle Feuerstätten aus, die ein Preisgeld von je 1.000 € erhielten. Die Jury vergab zusätzlich zwei Sonderpreise, die mit jeweils 500 € Preisgeld dotiert waren – einen für „Trend“ und einen für „Kreativität“. Die Auslobung erfolgte erstmals und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) mit der Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“ und Unterstützung der Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO).
 
„Die drei unterschiedlichen Stilrichtungen der Gewinner lassen die Bandbreite erahnen, die durch den handwerklichen Freiraum im Ofenbau möglich ist“, betont Kurt Jeni, Vorsitzender der Jury und Chefredakteur der Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“. Apropos „Freiraum“, Publizist Frank A. Reinhardt (textfreiraum.de) war selbst als erfahrener Juror bei Designwettbewerben erstaunt, „mit welcher Präsenz und Ausdruckskraft einige Feuerstätten in Szene gesetzt sind“. „Die Kombination aus Funktion und Gestaltung ist die Kunst im Ofenbauerhandwerk“, ergänzt Michael Hieckmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft und ebenfalls Mitglied der Jury.
 
Die Gewinner
David Muhl aus Freudenberg ist einer von drei Gewinnern der Ofenflamme. Die kubische Form des vierseitigen Kamins wird umspielt von der sich abzeichnenden Rundung der Wendeltreppe. Die Beleuchtung und das vom Boden aufgenommene Natursteindekor runden das Gesamtbild der Anlage ab.
 
Eine gemeinsame Einreichung von Gerold Wucherer und Helmut Christian aus Strass im Strassertal/Stockerau (Österreich) zählt ebenfalls zu den Gewinnern der Ofenflamme. Eine liegende Walze aus blauer Keramik mit organisch asymmetrischer Form beschreibt den Ofen in dem alten Bauernhaus wohl am besten.
 
Der dritte Gewinner der Ofenflamme 2015 ist Frank Willnat, der den eingereichten Ofen vielleicht nach dem Motto „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ gebaut hat. Es handelt sich um einen Säulenofen, der aus einer beheizten Sitzbank hervorragt und eben von dieser aus auch befeuert wird. Das satt glänzende Grün der Ofenkacheln stellt einen starken Kontrast zu dem überwiegend in Weiß und hellem Holz gehaltenen Raum dar, der neben dem Ofen noch durch das königsblaue Sofa besticht.
 
Erwähnenswert sind auch die beiden Gewinner der Sonderpreise für Kreativität und Trend, Benjamin Zweifel und Andreas Zapfe. Benjamin Zweifel aus Wiedlisbach in der Schweiz bewies seine Kreativität, indem er einen alten Stollenwagen restaurierte und zur offenen Feuerstätte umfunktionierte. Das Besondere dabei ist: Die alte Lore kann von der Terrasse des Bergrestaurants auf Schienen in den Gastraum unter einen Kamin gefahren werden, der wie ein Eingang eines früheren Bergstollens aussieht.
 
Andreas Zapfe aus Altdorf zeigt einen aktuellen Trend mit klaren Linien auf, untermalt durch ein kräftiges Rot, das im Raum wieder aufgegriffen wird. Integriert ist ein drehbarer Ofeneinsatz mit einer betonierten Ofenbank, die gleichzeitig auch als Raumteiler fungiert. Insgesamt eine gelungene Symbiose aus Funktionalität und modernem Design.   
 
Aus Sicht der Ausrichter war der Design-Preis „Ofenflamme 2015“ ein voller Erfolg, der zur nächsten ISH 2017 fortgeführt und weiter ausgebaut werden soll.  
 
Die Fotos der Öfen sind im Pressebereich unter www.zvshk.de/presse/pressemappe-zur-ish/ zum Download hinterlegt. Die Bildunterschrift zu >Ofenflamme 2015<: Die Jury entschied sich für drei Gewinner und zwei Sonderpreise für Kreativität sowie Trend (v.l.): Frank Willnat, Benjamin Zweifel, Andreas Zapfe, Helmut Christian und Gerold Wucherer, David Muhl.
 
Der Design-Preis „Ofenflamme 2015“ wird von der Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO) sowie der Firma Kaufmann Keramik GmbH aus Rehau als Stifter für die Trophäe unterstützt. Medienpartner und Mitauslober der „Ofenflamme 2015“ ist der Fachschriften-Verlag GmbH und Co. KG aus Fellbach. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bedankt sich bei Partnern, Unterstützern und der Jury für die gelungene Zusammenarbeit.
 
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von 53.300 Handwerksbetrieben mit rund 346.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs-, und Klimahandwerks lag 2014 bei 38,7 Milliarden Euro. Der ZVSHK ist zudem Gründer und Träger der Weltleitmesse ISH.
 
Für weitere Informationen:
Bitte beachten Sie weitere Presseinformationen zum ZVSHK, zu den Veranstaltungen und Aktionen auf der ISH im Pressebereich unter www.zvshk.de/presse/pressemappe-zur-ish/. Unter www.studio-shk.tv berichten wir täglich von der ISH.
 
Kontakt:
Frank Ebisch, Pressesprecher ZVSHK
Während der ISH: Jürgen Bähr, Mobiltelefon 0171 142 00 60
ZVSHK Sankt Augustin: 02241 9299 0
E-Mail: presse@zvshk.de