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ZDH-Befragung zur Finanzierungssituation der Handwerksbetriebe

Ergebnisse

Im Zeitraum vom 17. bis 31. August 2020 hat der ZDH die Umfrage mit dem Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung durchgeführt, an der sich 2.506 Betriebe beteiligt haben. Davon haben 234 SHK-Betriebe teilgenommen.

Die wesentlichen Ergebnisse für das Gesamthandwerk sind:

  • Mehr als die Hälfte der antwortenden Betriebe ist von negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen.
  • Lediglich 3 Prozent der Antwortenden gehen aktuell davon aus, einen Insolvenzantrag stellen zu müssen.
  • Weniger als ein Drittel der antwortenden Betriebe nutzen aktuell die vom Bund und den Ländern zur Verfügung gestellten Corona-Hilfen.
  • Handwerksbetriebe haben auch in der Zeit vor Corona betriebswirtschaftlich zielführend gearbeitet und pflegen einen vertrauensvollen Kontakt zu ihrer Hausbank. Dies wird in der bestehenden Krisensituation honoriert. So berichten lediglich 9 Prozent der antwortenden Betriebe – außerhalb der Covid-19-Fördermaßnahmen – von Problemen beim Kreditzugang.
  • Bei einem Teil der antwortenden Handwerksbetriebe (42 Prozent) hat sich die Eigenkapitalsituation seit Pandemiebeginn bereits verschlechtert.
  • 80 Prozent der Antwortenden sehen aktuell gleichwohl zumindest keine Gefahr der bilanziellen Überschuldung. Zu erwarten ist jedoch, dass die Gefahr der bilanziellen Überschuldung zeitverlagert ab dem 4. Quartal 2020 zunehmen kann.
  • Knapp 30 Prozent der antwortenden Betriebe sehen einen weiteren Handlungsbedarf für staatliche Hilfsmaßnahmen, die möglichst unbürokratisch und schnell beantragt werden können.

Die separate Auswertung nach Gewerken „Installateur und Heizungsbauer“ und „Klempner“ zeigt keine wesentliche angespannte finanzielle Situation. 95 % melden keine Schwierigkeiten beim Zugang zu Krediten.

Nachstehend finden Sie den umfassenden ZDH-Ergebnisbericht sowie eine spezielle Auswertung
für die SHK-Gewerke als Exceldatei.