
Der ZV-Quicklink ermöglicht es Ihnen, einen bestimmten Artikel leicht wiederzufinden oder weiterzugeben.
Diesen Code können Sie auf zwei einfache Arten verwenden:
- Geben Sie QL90124206 in die Suchbox dieser Seite ein.
- Kopieren Sie den folgenden Link und verwenden ihn in E-Mails, Postings usw.: https://www.zvshk.de/qlink/QL90124206
In die Zwischenablage kopieren:
Forschungsprojekt Construct-X
Die Zukunft des Bauens ist digital
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) bringt sich als Konsortialpartner im bundesweiten Forschungsprojekt Construct-X ein und übernimmt dabei zentrale Aufgaben in der Praxisvalidierung, dem Wissenstransfer und der Entwicklung digitaler Lösungen für das SHK-Handwerk.
Der ZVSHK im Projekt Construct-X: darum geht´s!
Das Projekt Construct-X zeigt, wie Digitalisierung das Handwerk stärkt. Am Beispiel Pflegebad entwickelt der ZVSHK digitale Prozesse, die Krankenhaus, Pflege-/Wohnberatungen, Sanitätshäuser. Pflegekassen und Handwerk vernetzen – für eine schnelle, sichere Rückkehr in die eigenen vier Wände.
Use Case (oder: Anwendungsfall): Pflegebad im Projekt Construct-X
Mit Construct-X startet eines der größten Forschungsprojekte der Bauwirtschaft zur Digitalisierung und Effizienzsteigerung von Baustellen.
Der ZVSHK ist Konsortialpartner und bringt die Perspektive des SHK-Handwerks ein. Analysiert werden Datenstandards, praxisnahe Cloud-Edge-Lösungen und digitale Werkzeuge für Baupreisermittlung, Baustellencontrolling und Materialdatenpässe.
Ziel: ein offener Datenraum mit Echtzeitinformationen – erprobt am Beispiel des Geschäftsfeldes Pflegebad.
Pflegebad-Netzwerk: Schlüssel zur sicheren Rückkehr nach dem Krankenhaus
Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt stark an. In 20 Jahren wird es rund acht Millionen Pflegebedürftige geben. Damit wächst die Bedeutung der ambulanten Pflege – sie ist für viele Betroffene die bevorzugte und kosteneffizienteste Form der Versorgung.
Das Badezimmer spielt dabei eine zentrale Rolle: Es entscheidet über Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität. Das SHK-Handwerk modernisiert jährlich rund 800.000 Bäder, viele davon altersgerecht oder barrierearm.
Herausforderung: Langsame Abläufe im Entlassungsmanagement
Nach einem Oberschenkelhalsbruch vergeht oft zu viel Zeit zwischen Entlassung, Begutachtung, Genehmigung und Umbau. Fehlende Abstimmung zwischen Sozialdiensten, Pflegekassen, Pflege- und Wohnberatungen, Sanitätshäusern und Handwerk verzögert Maßnahmen und gefährdet die Rückkehr nach Hause.
Beteiligte Akteure:
- Sozialdienste
- Sanitätshäuser
- Medizinischer Dienst
- Pflegeberatung
- Wohnberatung
- Medizinischer Dienst
- SHK-Handwerksbetriebe
- Pflegekassen
Ziel: Der digital vernetzte SHK-Handwerker mit der Pflegewirtschaft
Digitale Prozesse können das Entlassungsmanagement beschleunigen:
- Bedarf für die Badanpassung wird digital erfasst.
- Grundrisse, Fotos und Anforderungen werden über eine Plattform an SHK-Betriebe übermittelt.
- Innerhalb weniger Tage folgt ein digitaler Kostenvoranschlag für die Pflegekasse.
- Nach Zuschussgenehmigung kann der Umbau unmittelbar erfolgen.
Das Ergebnis: schnellere Abläufe, weniger Bürokratie und mehr Sicherheit.
Beitrag des ZVSHK
Der ZVSHK entwickelt im Rahmen von Construct-X praxisnahe digitale Lösungen, um Handwerk, Pflege und Kostenträger zu vernetzen.
Ziele:
- Standardisierte Schnittstellen
- Digitale Kostenvoranschläge und Förderanträge
- Effizientere Prozesse für Handwerksbetriebe
Damit stärkt der Verband die Digitalisierung im Pflegebereich und verbessert die Versorgungsqualität im häuslichen Umfeld.
Praxisnahe Entwicklung aus realen Erfahrungen
Der ZVSHK bezieht Sozialdienste, Pflege- und Wohnberatungen, Sanitätshäuser und Pflegekassen sowie Betroffene, Angehörige, Pflegekräfte und SHK-Betriebe aktiv ein.
Zentrale Erkenntnisse:
- Wunsch nach schneller, transparenter Kommunikation im Sinne der Betroffenen für eine würdige ambulante Pflege
- Bedarf an einheitlichen digitalen Formularen
- Mehr Effizienz durch klare technische Vorgaben passend zum Krankheitsbild
Darauf basieren digitale Tools wie Online-Plattformen und 3D-Planungstools, mit denen Pflegebäder virtuell geplant und genehmigt sowie umgesetzt werden können.
Ausblick: Pflegebad als Modellprojekt der digitalen Pflege
Das Pflegebad zeigt, wie Digitalisierung technische, pflegerische und handwerkliche Prozesse verknüpft. Durch vernetzte Akteure entsteht ein effizientes, patientenorientiertes System.
Ziel: Nach einem Oberschenkelhalsbruch soll eine schnelle, sichere und würdevolle Rückkehr in die eigenen vier Wände möglich sein.
