
Der ZV-Quicklink ermöglicht es Ihnen, einen bestimmten Artikel leicht wiederzufinden oder weiterzugeben.
Diesen Code können Sie auf zwei einfache Arten verwenden:
- Geben Sie QL11124208 in die Suchbox dieser Seite ein.
- Kopieren Sie den folgenden Link und verwenden ihn in E-Mails, Postings usw.: https://www.zvshk.de/qlink/QL11124208
In die Zwischenablage kopieren:
Badkomfort für Generationen
Die deutsche Gesellschaft wird älter – und mit ihr wächst der Bedarf an barrierefreien, altersgerechten Bädern. Doch nicht nur Seniorinnen und Senioren sind darauf angewiesen: Auch Menschen mit temporären oder dauerhaften Einschränkungen profitieren von durchdachten, komfortablen Lösungen.
Studien zeigen, dass private Eigenheimbesitzer im Bereich moderner Haus- und Gebäudetechnik vor allem den Handwerksbetrieben vor Ort ihr Vertrauen schenken. Jahr für Jahr realisieren die SHK-Betriebe rund eine halbe Million Badsanierungen – etwa ein Drittel davon altersgerecht. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag: Zum einen unterstützen sie die Ziele der Bundesregierung in Bezug auf demografischen Wandel und Energiepolitik, zum anderen tragen sie aktiv zur Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen bei.
Ein entscheidender Faktor: Die Schaffung altersgerechten Wohnraums kann langfristig dazu beitragen, die Sozial- und Pflegekosten in Deutschland deutlich zu senken. Gleichzeitig erfüllt sie den Wunsch der großen Mehrheit der Bevölkerung, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt wohnen zu können. Das barrierefreie Bad nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.
Für SHK-Betriebe ist dieses Geschäftsfeld deshalb von besonderer Bedeutung: Es ist gesellschaftlich notwendig, bietet große wirtschaftliche Chancen und sichert die Zukunftsfähigkeit des Handwerks.
Die folgende Darstellung zeigt die wichtigsten Impulse.

Planungskonzepte für die ambulante Pflege
In gemeinsamen Workshops mit Pflegekräften, Betroffenen, Wohnberatern, Architekten und Handwerkern wurde ein umfassendes Anforderungsprofil für pflegegerechte Bäder entwickelt. Auf dieser interdisziplinären Grundlage entstanden im Anschluss konkrete Badkonzepte – sowohl in Schlauch- als auch in Quadratform – die in den Ausstellungen des Handwerks und des Großhandels präsentiert werden.
Unter www.badkomfort-fuer-generationen.de finden interessierte SHK-Betriebe alle relevanten Planungs- und Stammdaten sowie detaillierte Maßskizzen zur direkten Nutzung in der Kundenberatung. Ergänzend steht dort ein virtueller 3D-Showroom zur Verfügung, der in Kooperation mit dem Softwarepartner Palette CAD realisiert wurde.
Vorstudie Pflegegerechte Gästetoilette
Analysen, Recherchen und Anforderungen an die Gästetoilette aus Sicht der pflegebedürtigen Person, der Angehörigen und Pflegekräfte mit Gestaltungsansätzen und Innovationen.
Studie über bauliche Anforderungen für pflegegerechte Bäder
In einer vom Spitzenverband der Kranken- und Pflegekassen geförderten Studie wurden bauliche Mindestanforderungen für Kleinstbäder aus der Sicht von Pflegenden in Workshops erarbeitet. Denn das häusliche Badezimmer ist für Familienangehörige, die einen Pflegebedürftigen zu Hause betreuen ebenso wie für ambulante Pflegekräfte der tägliche Arbeitsplatz.
Die vorliegende Studie empfiehlt eine Qualitätssicherung für Badumbauten als Grundlage der Förderung durch die Pflegekassen. In der Studie wurden dazu bauliche und technische Anforderungen aus Sicht der Pflegenden, Pflegebedürftigen und der beratenden Dienstleister erarbeitet. Die Studie konzentriert sich auf zwei Grundrisstypen, die millionenfach in Bestandsbauten in Deutschland zu finden sind (Schlauchbäder mit einer Grundfläche von unter 5 m² sowie Gästetoiletten im Einfamilienhaus mit einer Größe von ca. 1,6 m²).
Das Generationenbad
Komfort und Sicherheit für jedes Alter - Tipps und Ansprechpartner
Plötzlich auf Hilfe angewiesen – was verändert sich? Wer hilft? Was ist zu tun?
Pflegebad 2030
In Kooperation mit ausgewählten Verbänden und Industrieunternehmen hat der ZVSHK die Studie „Erfolgsfaktor Badezimmer für die ambulante Pflege“ durchgeführt. Konkret geht es um die Anforderungen an ein pflegegerechtes Bad - für die zu pflegende Person, aber auch für Pflegekräfte und Angehörige. Die räumlichen Bedingungen für eine ambulante Pflege zu Hause müssen für die professionellen Kräfte zumutbar sein und möglichst keine allzu große körperliche Belastung darstellen. Dies gilt insbesondere für den Arbeitsplatz Badezimmer und die Unterstützung bei der Körperpflege.
Bad 4.0
In Verbindung mit den Entwicklungen bei den intelligenten und interaktiven Materialien ergeben sich für zukünftige Produktlösungen hohe Innovationspotentiale. Das Projekt Bad Vier Null ist dieser Systemkonzeption für die Sanitärbranche nachgegangen. Mit Hilfe neuartiger Materialien und digitaler Technologien wurden neue Produktideen und Produktkategorien erschaffen, die das Thema der Pflege und Sicherheit im Badbereich thematisierten.
Trendstudie Smarte Bäder
Die Trendstudie soll die zukünftigen Badtrends deutlich machen, die sich aus dem demografischen Wandel sowie der Digitalisierung ergeben. Sie soll das Thema Bad von verschiedenen Seiten beleuchten und dabei jeweils die heutige und künftige Rolle der Assistenztechnologien für unterschiedliche Nutzergruppen wie ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, die zu Hause betreut werden, jüngere Personen und Familien herausarbeiten.
Mithilfe dieser Ausarbeitung möchten wir primär unseren Innungsbetrieben fachliche Impulse geben, vor Ort ihre Kunden besser zu beraten und entsprechende Planungen, Installationen und Wartungen der relevanten technischen Assistenzsysteme vorzunehmen. Die Ergebnisse der Trendstudie sollen zudem der Sanitärindustrie neue Impulse für die Produktentwicklung sowie Produktanpassung geben.
Studie Erfolgsfaktor Badezimmer für die ambulante Pflege
Die Studie zeigt die Entwicklung eines baulichen Standards für private, pflegegerechte Bäder. Erforderlich sind neue bauliche Lösungen, die es Angehörigen und ambulanten Pflegediensten erleichtern, Menschen zu Hause zu versorgen.
Dokumentation “Bad der Zukunft”
Die Dokumentation präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Bad der Zukunft“, das der ZVSHK gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. erfolgreich umgesetzt hat. Im Fokus stehen die ästhetische Qualität und die Nutzerfreundlichkeit für eine möglichst breite Zielgruppe. Zielsetzung ist es, die Barrierefreiheit zu einem „Design für Alle“ weiterzuentwickeln.

ZVSHK-Award "Badkomfort für Generationen"
Alle zwei Jahre schreibt der ZVSHK den Design-Wettbewerb „Badkomfort für Generationen“ aus. Er zeichnet herausragende Bäderlösungen wie Produkte und Badplanungen für alle Altersklassen aus. Der Award prämiert besonders nutzerfreundliche und generationenübergreifende Konzepte. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Weltleitmesse ISH in Frankfurt statt.
Fokus auf Barrierefreiheit:
Ein wichtiger Aspekt sind Lösungen, die die Nutzung des Badezimmers erleichtern und für alle Altersgruppen vorteilhaft sind, unabhängig von Alter oder Einschränkungen.
Publikation
statement. - November 2019
- Demografischer Wandel und Pflegenotstand
- Zur Zukunft des Badezimmers
- Machbarkeitsstudie Pflegebad
