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Standpunkte des ZVSHK

Statementdienst 05/2012

Manfred Stather, Präsident des Zentralverbands Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) zum Ministerwechsel im Bundesumweltministerium


Heiße Luft ist Gift für das Klima

St. Augustin, 21. Mai 2012 - Das Klima kennt keine parteipolitischen Ränkespielchen. Dem Klima ist es egal, ob Angela Merkel Kanzlerin ist oder Peter Altmeier Umweltminister. Vor allem ist eines Gift für das Klima: heiße Luft. Was zählt, sind Maßnahmen und Taten. Taten wohlgemerkt, die die Energiewende fördern, nicht innerparteiliche Karrieren.

Wir erinnern uns noch an die mahnenden Worte der Klimaforscher, die im Januar vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt haben: Nur durch eine dauerhafte Senkung des Energiebedarfs könne das Vorhaben, könne die Energiewende gelingen.

Der neue Umweltminister gilt gemeinhin als Pragmatiker und als Macher. Er gilt als jemand, der die nötige Empathie besitzt, die Energiewende mit Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft zu verhandeln und umzusetzen. Solche Charaktereigenschaften sind auch bitter nötig. Zwar fragt man sich, warum sich der Merkel-Intimus nicht gleich Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gewidmet hat? Aber sei es drum. Wenn es diesmal der Richtige ist ? akzeptiert. Denn, wenn eines Gift für unser Klima ist, dann ist es noch mehr heiße Luft ? produziert von Politikern.



<small>Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von über 52.500 Handwerksbetrieben mit 334.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs-, und Klimahandwerks lag 2011 bei 35,6 Milliarden Euro. Der Hauptsitz des Verbandes ist in St. Augustin. In Potsdam unterhält der ZVSHK eine Hauptstadtrepräsentanz.

Ansprechpartner für Rückfragen: Frank Ebisch, Pressesprecher ZVSHK, Fon: 02241 9299-114, Mobil: 0151 24156979, E-Mail: f.ebisch(at)zvshk.de

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