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Pressemitteilung

14/2014 Heizungsbauerhandwerk begrüsst NAPE

Heizungsbauerhandwerk begrüsst Kabinettsbeschluss zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz und Aktionsprogramm Klimaschutz

St. Augustin, 3. Dezember  2014  „Es ist das richtige Zeichen zur richtigen Zeit“, kommentiert Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) den Beschluss des Bundeskabinetts zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und Aktionsprogramm Klimaschutz 2020. „Bauherren und Modernisierer haben seit langem auf ein entsprechendes Signal aus Berlin gewartet“, ergänzt Esser. So will sich der Staat ab nächstem Jahr an den Kosten für die energetische Sanierung von Dach, Fenstern, Heizung oder Hauswand beteiligen. „Es ist jetzt entscheidend, die konkrete Ausgestaltung der geplanten Einzelheiten schnell festzulegen, denn die Eigenheimbesitzer brauchen Investitionssicherheit “, urteilt Esser. Vor allem sollte zwischen Bund und Ländern eine schnelle Einigung über die Details der steuerlichen Förderung hergestellt werden. 

Elmar Esser sieht im Kabinettsbeschluss vom Mittwoch die lange auch vom ZVSHK geforderte Hinwendung der Politik in Richtung Wärmemarkt. Auch wenn einzelne Details noch nicht feststehen, so wird vor allem die energetische Sanierung selbstgenutzten Eigentums gefördert. Das Fördervolumen soll rund eine Milliarde Euro pro Jahr betragen und primär zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Wärme in Wohngebäuden verwendet werden.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von rund 53.000 Handwerksbetrieben mit 346.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs-, und Klimahandwerks lag 2013 bei 37,9 Milliarden Euro. Der ZVSHK ist zudem Gründer und Träger der Weltleitmesse ISH.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Zentralverband Sanitär Heizung Klima
Rathausallee 6, 53757 St. Augustin
Frank Ebisch, Pressesprecher
Telefon 02241 9299-114
Mobil 0151 24156979
f.ebisch(at)zvshk.de