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Pressemitteilung

10/2011 Ohne Planungssicherheit keine Energiewende

Zentralverband Sanitär Heizung Klima kritisiert Bundesratsbeschluss zur energetischen Gebäudesanierung: "Verpatzter Start in die Energiewende"

Sankt Augustin, 8. Juli 2011 Das "Gesetz zur steuerlichen Förderung von
energetischen Sanierungsmaßnahmen" hat heute im Bundesrat keine
Mehrheit gefunden.  Damit wird die notwendige Länderzustimmung zu
dem Gesetz zunächst aufgeschoben. Ansonsten hätte das Steuergesetz
rückwirkend zum 6. Juni 2011 in Kraft treten können.
"Das ist ein verpatzter Start in  die Energiewende. Wir hätten uns für
Investoren und Öffentlichkeit ein klares Aufbruchsignal gewünscht", sagt
Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung
Klima (ZVSHK). Durch eine steuerlich begünstigte energetische Gebäude-
und Anlagensanierung in Deutschland könne umgehend eine große
Menge an Energie für die Wärmegewinnung eingespart werden. Der
Widerstand der Länder gegen das Steuergesetz nehme der angestrebten
Energiewende im Wärmemarkt ihre  Durchschlagskraft. "Investoren und
Modernisierer werden jetzt zunächst abwarten, welcher politische
Kompromiss in den nächsten Monaten ausgehandelt wird", prognostiziert
Esser.
In Vertretung von 50.000 Handwerksbetrieben des installierenden
Gewerbes appelliert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima an die
politischen Parteien, die Energiewende nicht weiter zu zerreden. "Vor dem
Hintergrund der aktuellen Steuersenkungsdiskussion und den milliarden-
schweren Finanzhilfen für EU-Mitgliedsstaaten ist es für die Verbraucher
nur noch schwer nachzuvollziehen, dass ausgerechnet das
zukunftsweisende Thema Energiewende zum Zankapfel zwischen Bund
und Ländern wird", betont der ZVSHK-Hauptgeschäftsführer.  
 
Ansprechpartner für Rückfragen:  
Frank Ebisch
Pressesprecher ZVSHK
Fon: 02241 9299-114
Mobil: 0151 24156979
E-Mail: f.ebisch(at)zvshk.de