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Pressemitteilung

15/2010 "Handwerk ist Schlüsselfaktor für innovative Gebäudetechnik"

Kongress in Berlin zeigt Potenzial der Gebäudetechnik für Klimaschutz, Wachstum und Beschäftigung - Handwerk fordert stärkeres politisches Engagement für energiesparendes Sanieren

Berlin/Sankt Augustin, 17. November 2010 Manfred Stather, der Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), bezeichnete am Mittwoch in Berlin das installierende Handwerk als Schlüsselfaktor für die Marktdurchdringung energieeffizienter und klimaschonender Gebäudetechnik. Auf dem Kongress -Innovative Gebäudetechnik 2010? im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung forderte der oberste Interessenvertreter von 50.000 Unternehmen des Sanitär- Heizungs- und Klimahandwerks in Deutschland von der Politik ein engagierteres Eintreten für die Energieeinsparung in Gebäuden.

"Das Handwerk mit seinem direkten Draht zum Kunden ist bei der Einschätzung von Energieeinsparpotenzial, der Bemessung von Komfortoptimierungen, der Abwehr von Gesundheitsgefahren in der Haustechnik und der Beurteilung von individuellen Sicherheitsbedürfnissen ein Garant für wirtschaftliche Anlagenplanung", betonte Stather die aus seiner Sicht entscheidende Funktion des Handwerks für die Verbreitung innovativer Technologien in Wohngebäuden. Moderne Gebäudetechnik biete bereits heute Anwendungen und Lösungen, die die Zukunft des Wohnens maßgeblich bestimmen werden. "Es ist für mich deshalb völlig unverständlich, warum dieses wegweisende Potenzial der Gebäudetechnik in Deutschland nach wie vor ein politisches Schattendasein fristet", sagte Stather. Es fehle sowohl an einer nachhaltigen Förderung der energetischen Gebäudesanierung als auch an der grundsätzlichen Identifikation der politischen Entscheidungsträger mit dieser zukunftsweisenden Thematik. 

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von 50.000 Handwerksbetrieben mit 271.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs-, und Klimahandwerks lag 2009 bei 26,5 Milliarden Euro.


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Frank Ebisch, Pressesprecher
Mobil: 0151 24156979