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Pressemitteilung

08/2009 ZVSHK sieht Schulungskonzept bestätigt

Geschulte Fachbetriebe erfüllen die Voraussetzungen zur Kälte-Klima-Sachkunde - Studie nennt geringen Qualifizierungsbedarf

St. Augustin, 26. März 2009 Geschulte Fachbetriebe des SHK-Handwerks können ohne weiteren zusätzlichen Lehrgang Arbeiten an Kältemittel führenden Anlagen durchführen. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sieht sich in dieser Auffassung durch eine neue Studie des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik zur Anwendung der Sachkunderegelungen nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung bestätigt. ?Der ZVSHK hat auf das gesetzlich verordnete Ende des bisherigen ?5-Kilo-Kältescheins? reagiert und ein eigenes Schulungskonzept zum neuen Käteschein entwickelt?, betont Michael von Bock und Polach, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. ?Dieses Konzept deckt alle Anforderungen aus der Chemikalien-Klimaschutzverordnung ab.?

Die jetzt veröffentlichte Studie führe lediglich acht von 64 Handlungsfeldern auf, die in der Ausbildung des Anlagenmechanikers SHK nicht enthalten sind und durch Zusatzprüfung nachgewiesen werden müssten. ?Dafür müssen unsere Fachbetriebe keine 240-Stunden-Schulung zur Erteilung eines Sachkundenachweises absolvieren. Die noch fehlenden Qualifikationen werden durch unsere eigene Weiterbildungs-maßnahme abgedeckt?, stellt Michael von Bock und Polach gegen anderslautende Vorhaltungen des Kälteanlagenbauerhandwerks fest.