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Pressemitteilung

10/2007 "Wettstreit der besten Argumente"

ZVSHK zieht positive Bilanz seiner Anhörung zur Datenkommunikation - SHK-Handwerk sucht Kooperation statt Konfrontation mit dem Großhandel

St. Augustin, 15. Oktober 2007 Die vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) am Donnerstag vergangener Woche in Bonn durchgeführte Anhörung zur ?Prozeßoptimierung durch elektronische Datenkommunikation in der SHK-Wirtschaft? stand ganz im Zeichen der Auseinandersetzung zwischen Handwerk und Großhandel über die Einführung der einheitlichen Artikelkennzeichnung EAN. Vor mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Industrie, Handwerk, Handel und Softwarehäusern entwickelte sich im Bonner Wissenschaftszentrum ein intensiver Wettstreit der besten Argumente und Systeme zur Effizienzsteigerung im Vertriebsprozess der SHK-Wirtschaft. ?Wir sind mit dem Ablauf unserer Veranstaltung sehr zufrieden?, betonte Michael von Bock und Polach, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Die Anhörung habe deutlich aufgezeigt, dass das Handwerk mit seiner Forderung nach einheitlichen Datenstandards den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Branche im Auge habe. ?Wir engagieren uns im Interesse aller Marktpartner für eine Rationalisierung und Optimierung des dreistufigen Vertriebsweges?, erklärte Michael von Bock und Polach. Das SHK-Handwerk sei ein modernes Handwerk, das in den nächsten Jahren die Aufgabe bewältigen müsse, die Forderungen der Politik nach Effizienzsteigerung und CO2-Minimierung in der Haus- und Gebäudetechnik zu realisieren. ?Hier entsteht gerade ein gewaltiger Markt, der von Industrie, Handwerk und Großhandel gemeinsam bearbeitet werden muss; und dies mit den modernsten Instrumenten, die uns heute zur Verfügung stehen.?

Die Anhörung mit sachkundigen Vorträgen zum aktuellen Stand der elektronischen Datenkommunikation in der SHK-Wirtschaft und zahlreichen Statements der anwesenden Sachverständigen machte aus Sicht des ZVSHK deutlich, dass eine Vereinheitlichung der Datenstandards und deren durchgehende Anwendung im dreistufigen Vertriebsweg zukünftig allein schon aufgrund der Gesetzmäßigkeiten des Marktes unweigerlich realisiert werden wird. ?Die alleinige Frage ist, wann beendet der Großhandel seinen Widerstand gegen die verbindliche Einführung der europäischen Artikelnummer EAN?, brachte Hauptgeschäftsführer Michael von Bock und Polach die Diskussion auf den Punkt. Er sei allerdings zuversichtlich, dass innerhalb des Großhandels kurz- bis mittelfristig die Ablehnungsfront ins Wanken geraten werde. ?Wenn der Großhandel es mit seiner auch auf unserer Anhörung vorgetragenen Versicherung ernst meint, sich in seiner Geschäftspolitik konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen seiner Kunden zu orientieren, wird sich die Frage nach Einführung der EAN im Interesse des Fachhandwerks von selbst regeln.?

Der ZVSHK werde weiter das Gespräch mit dem Großhandel suchen, um durch Kooperation und nicht durch Konfrontation die bestmögliche Optimierung der elektronischen Produktkommunikation zu erreichen. ?Wie unsere Anhörung gezeigt hat, sind die von Handwerk, Industrie und Großhandel gemeinsam entwickelten Standards BMEcat und GAEB doch gar nicht mehr strittig. Fehlt noch die Einigung in Sachen EAN; und die werden wir im Interesse einer effizienteren Marktbearbeitung mit positiven Konsequenzen für alle Marktpartner der Branche im nächsten Jahr, spätestens aber 2009 erzielen können.?

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Frank Ebisch, Pressesprecher ZVSHK
Rathausallee 6, 53757 St. Augustin
Fon (0 22 41) 92 99-1 14
E-Mail: f.ebisch(at)zentralverband-shk.de