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Pressemitteilung

SHK Handwerk: Europäische Artikelnummer stärkt den dreistufigen Vertriebsweg

"Vor dem Hintergrund eines immer härter werdenden Wettbewerbs darf sich auch der dreistufige Vertriebsweg notwendigen Optimierungen nicht verschließen" forderte Bruno Schliefke, der Präsident des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima/Gebäude- und Energietechnik Deutschland (ZVSHK/GED), am Rande der Mitgliederver-sammlung seines Verbandes am 11. und 12. Mai 2006 in Potsdam. Vor allem mit Blick auf die zwischen Großhandel und Handwerk verwendeten, verwechslungsanfälligen Artikelnummern sieht Schliefke großes Potenzial für eine Rationalisierung des Vertriebsweges. ?Mit der Einführung einer über alle Vertriebsstufen hinweg verwendeten einheitlichen und eindeutigen Artikelnummer (EAN) lässt sich dieses Potenzial realisieren?,  ist Schliefke überzeugt. Die dadurch gewonnene Zeitersparnis käme im vollen Umfange dem einzelnen Handwerksbetrieb zu Gute. ?Anstatt ihre Zeit mit dem unproduktiven Abgleich unterschiedlicher Artikelnummern zu vergeuden, wollen unsere Handwerker sich lieber mit der Kundenwerbung befassen. Daraus entstehen neue Angebotsanfragen und Aufträge, von denen auch der Großhandel profitiert.? Darüber hinaus werde die Großhandelslogistik entlastet; und die täglichen Geschäftsabläufe im Handel würden durch vermiedene Fehlbestellungen erleichtert.

Schon heute kann die EAN mit den Produktstammdaten in den Formaten Datanorm und BMEcat von Herstellern und Großhandel elektronisch übertragen werden. Ebenso ist die Software des Handwerks in der Lage, diese zu verarbeiten.

?Gespräche mit Handwerkern aus anderen Gewerken bestätigen ein Einsparungspotential von bis zu 30 Prozent auf dieser Vertriebsstufe?, betont der Präsident des stärksten Handwerkverbandes in der Gebäude- und Energietechnik. In ähnlicher Größenordnung seien Einsparungen beim Großhandel zu erwarten. ?Wir können uns nur wundern und ärgern, dass der Großhandel bisher der EAN-Einführung so ablehnend gegenüber steht. Denn natürlich sind die möglichen Einsparpotenziale auch den Vertretern des Großhandels bekannt. Nicht umsonst fordert er von seinen Zulieferern den EAN-Code als unabdingbare Voraussetzung für einen reibungslosen Geschäftsablauf.?

ZVSHK/GED Präsident Schliefke plädierte in Potsdam nachdrücklich dafür, im Interesse aller Beteiligten die Vorteile durch die EAN Codierung auch dem Handwerk zu eröffnen. Die zu erzielenden Einsparungen kämen allen Beteiligten zu Gute und sicherten den Bestand des dreistufigen Vertriebsweges.

Weiterführende Informationen unter www.shk-artiklenummer.de.

St. Augustin 12. Mai 2006