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Pressemitteilung

Heizen mit Holzpellets

Komfortabel, zukunftssicher, umweltschonend

Nicht nur für den gemütlichen Kamin- oder Kachelofen im Wohnzimmer ist Holz der ideale Brennstoff. Auch Zentralheizungen lassen sich mit dem nachwachsenden Rohstoff umweltschonend befeuern. Hervorragend dafür geeignet sind Holzpellets. Nach Auskunft des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima/Gebäude- und Energietechnik Deutschland (ZVSHK/ GED) stellen Pellet-Zentralheizungen heute eine vollwertige, komfortable und umweltschonende Alternative zur Öl- oder Gasheizung dar.

Was sind Holzpellets? Es handelt sich um gepresste Säge- oder Hobelspäne ohne chemische Zusätze. Zwei Kilogramm Pellets besitzen etwa den gleichen Energiegehalt wie ein Liter Heizöl. Ihre klar definierte Zusammensetzung und Größe erlaubt eine gleichmäßige und emissionsarme Verbrennung. Gartenbesitzer können die geringen Aschereste dem Kompost zuführen.

Was ist bei Kauf und Lagerung zu beachten? Pellets werden als Sack- oder Siloware angeboten. Für eine Zentralheizung empfiehlt es sich, einen Lagerraum einzuplanen. An diesen werden laut Auskunft des ZVSHK geringere Anforderungen gestellt als zum Beispiel an ein Heizöllager, informiert der ZVSHK. Der Lagerraum kann im Keller oder in der Garage liegen. Draußen ist ein Erdtank möglich. Vom Tankwagen des Lieferanten werden die Pellets ins Lager eingeblasen. Sie sollten möglichst staubfrei geliefert werden. DIN-genormte Pellets versprechen die beste Qualität.

Wie kommen die Pellets zum Brenner? Der Transport erfolgt automatisch über eine Förderschnecke. Durch diese Art der Zuführung lässt sich der Brennstoff sehr gut dosieren und die Anlagen können ähnlich bedarfsgerecht gesteuert werden wie eine Öl- oder Gasheizung. Auch die Entnahme der Pellets aus dem Lager kann automatisch erfolgen, zum Beispiel über ein Saugsystem. Bei anderen Anlagen muss ein Zwischenbehälter manuell befüllt werden.

Was kosten Pellet-Zentralheizungen? Sie sind in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Heizsysteme, werden im Rahmen der Förderung von erneuerbaren Energien jedoch vom Bund mit Zuschüssen unterstützt. Einfamilienhaus-Anlagen mit besonders gutem Wirkungsgrad erhalten 1.700 Euro Fördermittel vom Staat.

Können Pellet-Heizungen in bestehende Heizsysteme integriert werden? Grundsätzlich ist das ist kein Problem. Auch mit einer Solaranlage harmoniert eine Pellet-Zentralheizung. Ob flankierende Maßnahmen nötig sind ? zum Beispiel beim Speicher oder bei der Abgasführung ? stellt der Innungsfachbetrieb des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks bei einem Vor-Ort-Termin fest. Auch über Bezugsquellen für Holzpellets informiert der Fachmann seine Kundschaft. Adressen von qualifizierten Betrieben finden Sie unter der Handwerkersuche.

Sankt Augustin, 26.04.2006