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Eckring-News

ZVSHK ECKRING-NEWS 27. April 2016

Ulrich Leib leitet weiterhin Bufa Klempner

Die Bufa Klempner tagte am 20. und 21. April 2016 in Sankt Augustin. Mit im Fokus stand die neue Nachwuchswerbung, der sich alle Landesverbände im Laufe dieses Jahres anschließen werden.

Klempnermeister Ulrich Leib (rechts) wurde einstimmig im Amt des Bufa-Vorsitzenden bestätigt, sein neuer Stellvertreter ist Jens Wagner.

Für weitere drei Jahre hat die Bundesfachgruppe Klempnertechnik (Bufa Klempner) ihren langjährigen Vorsitzenden Ulrich Leib im Amt bestätigt. Neuer Stellvertreter ist Jens Wagner. Neben der Fachtechnik für die Metallarbeiten an Dach und Fassade steht die Nachwuchswerbung im Fokus.  

Die Klempner, Spengler, Flaschner oder Blechner, wie sie je nach Landstrich bezeichnet werden, haben gut zu tun. Zu Beginn der jährlichen Bundesfachgruppensitzung am 20. und 21. April 2016 in Sankt Augustin tauschten sich die haupt- und ehrenamtlichen Vertreter aus den Landesverbänden über den allgemein erfreulich großen Auftragsvorlauf von etlichen Wochen aus.  

Alter und neuer Vorsitzender ist Ulrich Leib aus Moorenweiß (Bayern), der das Amt bereits sieben Jahre inne hat und der Bufa seit 1995 angehört. Sein bisheriger Stellvertreter, der Heidenheimer Klempnermeister Robert Smejkal, stellte sich aufgrund anderweitiger Verpflichtungen nicht zur Wiederwahl. Die Bufa dankte ihm für seine hervorragende und engagierte Arbeit, die sich zuletzt auf das Merkblatt Metallanschlüsse für Putz an Dach und Fassade konzentriert hat. Als neuen Stellvertreter wählte die Bufa einstimmig den Hamburger Unternehmer Jens Wagner.  

„Unserem Handwerk geht es richtig gut – Sorgen bereiten mir nur die immer weiter zurück gehenden Lehrlingszahlen in unserem Gewerk“, machte Leib auf der Tagung deutlich. Sein Appell an die Vertreter aller anwesenden Landesverbände: „Im letzten Jahr haben wir nur 424 neue Lehrverträge abschließen können. Das müssen wir unbedingt verbessern. Hoffentlich gelingt uns das mit dem Konzept der neuen bundesweiten Nachwuchswerbung, indem wir verstärkt unser Berufsbild an den Schulen bekannt machen und möglichst viele Praktikumsplätze anbieten.“  

Das Berufsbild ist durchaus attraktiv, denn es geht längst nicht nur um Metall an Dach und Fassade. Schon vor Jahren hat die SHK-Berufsorganisation darauf gedrängt, dass sich die Fachbetriebe nicht allein auf die fachgerechte Verarbeitung der verschiedensten Metalle konzentrieren. Längst erstreckt sich die Beratungskompetenz inzwischen auf Dämm-Maßnahmen gemäß Energieeinsparverordnung für die komplette Gebäudehülle.  

„Schon Mitte der 1990er Jahre haben wir innerhalb unserer Berufsorganisation die provokante Frage gestellt Wohin wollen Sie sich im Klempnerhandwerk entwickeln?“ erinnert sich Andreas Müller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer im ZVSHK. „Das haben viele Klempnerfachbetriebe zum Anlass genommen, ihr Leistungsangebot konsequent weiter zu entwickeln und ihren Marktauftritt dadurch zu festigen. Die anhaltend gute Auftragslage ist die Bestätigung dafür, dass dieser Kurs der richtige ist.“