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Eckring-News

ZVSHK ECKRING-NEWS 13. Oktober 2011

Worldskills in London: Stefan Ebner unter den fünf besten Sanitärinstallateuren der Welt

Stefan Ebner bewies mit einem 5. Platz als Sanitärinstallateur bei den Weltmeisterschaften in London handwerkliches Geschick und Nervenstärke. Es gratulieren Trainer Ulrich Wedel (links) sowie ZVSHK-Vizepräsident Friedrich Budde (rechts). Foto: ZVSHK

Bei den Londoner WorldSkills trat Anfang Oktober die Weltelite unter den Nachwuchshandwerkern gegeneinander an: In der Disziplin ?Sanitärinstallation? lagen die ersten Ränge nur wenige Punkte auseinander. Für Deutschland erreichte Stefan Ebner aus Großbardorf bei Schweinfurt einen hervorragenden 5. Platz. Es siegte Großbritannien vor Österreich und der Schweiz sowie Japan. Vorbereitet hatten sich nahezu alle Bestplazierten im selben Schweizer Trainingslager.

Wer es in seinem Beruf bis zur Weltelite schafft, trifft naturgemäß auf harte Gegner. 23 junge Sanitär-Spezialisten traten diesmal bei der alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaft an. Mit dabei der 22-jährige Stefan Ebner, den der langjährige Trainer Ulrich Wedel als nervenstärksten Hoffnungsträger aus den nationalen Leistungswettbewerben ausgesucht hatte.

Die steile Wettbewerbskarriere begann Anfang 2010, als der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik seine Lehrzeit als Gesamtbester der Innung Schweinfurt-Rhön abschloss (Ausbildungsbetrieb: Andre Derleth, Großbardorf). In den darauf folgenden Monaten gelang der Aufstieg über den Landessieg bis zum Bundeswettbewerb der Handwerksjugend, bei dem er mit dem zweiten Rang überzeugen konnte.

?Eine tolle Leistung!?, lobte ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Elmar Esser das handwerkliche Geschick und die Nervenstärke, die Stefan Ebner auch unter den extrem harten Wettbewerbsbedingungen in London bewiesen hat. ?Ein großer Dank geht an alle Sponsoren und Förderer, wobei ich die Innung Schweinfurt-Rhön, Trainer Ulrich Wedel sowie die Kollegen der suissetec ausdrücklich erwähnen möchte.?

Das neue Trainingskonzept hatte dazu geführt, dass die Kandidaten aus Deutschland, England, Österreich und der Schweiz gemeinsam hervorragende Trainingsbedingungen des Schweizer Gebäudetechnikverbandes nutzen konnten ? mit offensichtlichem Erfolg. In zwei Jahren trifft sich die Weltelite erneut: Leipzig als Austragungsort sorgt für zusätzlichen Ansporn, die handwerkliche Leistung zum Besten zu geben.